Meine Qualität

Qualität

Große Preis- und Qualitätsunterschiede sind uns vom Wein her geläufig. Nur wenigen ist bekannt, dass auch beim Kaffee strenge Kriterien über die Güte und Klasse des Produkts entscheiden. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, wie tief die Kaffeekultur in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Mit dem Atitlán BioSpezialitäten-Kaffee haben Sie sich für ein erstklassiges Produkt entschieden. Das zeichnet ihn aus:

 

SHB: Kultur im Hochland über 1500m
Die Spezifikation „Strictly Hard Bean“ gilt für Kaffee aus Guatemala und garantiert Ihnen, daß der Kaffee in Hochlagen über 1500 Metern angebaut wird – ein Gütesiegel! Die Früchte reifen im Hochland langsamer und haben mehr Zeit, Inhaltstoffe anzusammeln, die sich später im Geschmack und Aroma auswirken.

100% Arábica
Im wesentlichen werden zwei Coffea-Arten zur Gewinnung von Kaffee verwendet: Arábica und Robusta. Arábica gilt als die edlere und wird von Kaffeeliebhabern wegen ihres feinen Aromas bevorzugt. Die Kultur der Arábica-Pflanze ist mühsamer und der Ertrag geringer, weshalb die Bohnen auch teurer sind. Außerdem enthält Arábica deutlich weniger Koffein als Robusta.

Reiner Ursprung
Der Atitlán-Kaffee stammt aus einem begrenzten Anbaugebiet (am Rande des Atitlán-Sees) – ist also keine Mischung. Nur sehr hochwertige Kaffees sind pur ein Genuß und entfalten wie Spitzenweine einen authentischen Geschmack.

Biologischer Anbau
Vulkanischer Boden, sonnige Hänge, mildes Klima und ausreichende Niederschläge sind beste Voraussetzungen für den Kaffeeanbau. Große, heimische Bäume, z.B. Avocado-Bäume, dienen den Kaffeepflanzen als Schattenspender und gleichzeitig Zugvögeln als Rastplatz. Das abgefallene Laub wird zu wertvollem Kompost. Außerdem hat die Genossenschaft durch den Einsatz von ausschließlich organischem Dünger und Verzicht auf chemische Pestizide eine Vorreiterrolle in der Region übernommen. Es besteht eine lückenlose Bio-Zertifizierung vom Anbau über den Export bis zur Abfüllung (DE-002 öko-Kontrollstelle).

SonnentrockungNasse Aufbereitung und Sonnentrocknung
Nur die roten, reifen Kaffeekirschen, die in mühsamer Handarbeit gepflückt werden, finden für die Weiterverarbeitung Verwendung. Um die Bohnen vom Fruchtfleisch zu befreien, sind zwei Methoden üblich: trockene und nasse Aufbereitung. Bei ersterer werden die Früchte getrocknet und dann trennt eine Maschine Kerne und Fleisch voneinander. Die aufwendigere, nasse Aufbereitung gilt als aromaschonender und wird hauptsächlich bei hochwertigen Arábicas, wie etwa dem Atitlán BioSpezialitäten-Kaffee, angewendet. Die Früchte werden gewaschen und im Pulper vom Fruchtfleisch befreit. Ein weiteres Wasserbad löst die letzten Fruchtfasern. Erst dann trocknen die Bohnen mehrere Tage an der Sonne. Man erhält sogenannten „gewaschenen Kaffee“.

Fairer Handel
Die Kooperative vermarktet ihre Ernte selbst. Die Verhandlungen werden von uns persönlich mit dem Präsidium der Genossenschaft geführt. Der Preis liegt erheblich über dem von der Börse diktierten Weltmarktpreis. Der Erlös ermöglicht eine Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen vor Ort.

Trommelröstung statt Turboröstung
Geröstet werden die Bohnen besonders schonend im traditionellen Trommelröster. Durch die Hand eines erfahrenen Rösters wird die Bohne außen und innen gleichmäßig gebrannt. Säure und Bitterstoffe, die Geschmack und Magen gleichermaßen belasten, bleiben besser unter Kontrolle.